Liebe Pfarrangehörige,

nach mehr als einem Monat ist es nun wieder erlaubt, gemeinsam Gottesdienste in unseren Kirchen zu feiern. Die Bischöfe haben in mehreren Zusammenkünften mit der Bayrischen Staatsregierung dazu ein Hygienekonzept ausarbeiten müssen, das nun in der vergangenen Woche von allen Seiten genehmigt wurde. Nach wie vor ist Bayern das Bundesland, im dem die meisten bestätigten Neuinfektionen pro Tag gemessen werden.

Ab Samstag, dem 9. Mai werden wir im Pfarrverband wieder Eucharistie feiern können. Dafür gelten aber auch eine ganze Reihe von Bestimmungen, die ich Ihnen hier nun vorstellen möchte:

- Alle Gottesdienstteilnehmer müssen einen Mund-Nasenschutz tragen, wie er seit einiger Zeit auch beim Einkaufen in Geschäften üblich ist.

 

- Zwischen den Besuchern muss ein Mindestabstand von zwei Metern eingehalten werden. Dazu werden immer zwei Bänke in unseren Pfarrkirchen gesperrt werden. Bitte beachten Sie diese Beschränkungen und achten Sie auf einen seitlichen Mindestabstand in Ihrer Bank. Es sollte auch in normalen Zeiten selbstverständlich sein, dass kein Gottesdienstbesucher über jemanden drübersteigen muss, um in die Bank zu kommen. Erst recht jetzt. Rücken Sie also bitte einfach nach, wenn jemand in die Bank kommen will, in der Sie bereits sitzen. Familien dürfen selbstverständlich beieinandersitzen. Für sie gilt kein Mindestabstand untereinander.

 

- Weil sich dadurch die Platzanzahl in unseren Pfarrkirchen massiv verringert, können nur eine bestimmte Anzahl von Gläubigen in die Kirche hinein.

 

- Am Eingangsbereich stehen deshalb bis auf Weiteres Ordner, welche diese Höchstzahl kontrollieren und Ihnen beim Eintritt auch die Hände desinfizieren. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese Ordner bei Erreichen der Höchstzahl Ihnen den Eintritt in die Kirche verwehren müssen. In Rinchnach konnten durch Aufstellen von Stühlen im Presbyterium (vorne) einige wenige weitere Plätze geschaffen werden. Haben Sie also Mut und nehmen Sie beim Gottesdienst ruhig ganz vorne Platz.

 

- Vor der Kirche werden wie bei Geschäften auf dem Boden Markierungen angebracht werden, damit der notwendige Abstand beim Anstehen leichter eingehalten werden kann.

 

- Es wird auf absehbare Zeit keinen Volksgesang geben. Die Gotteslöber werden deshalb entfernt/abgedeckt. Sie können aber durchaus ihr eigenes Gotteslob mitnehmen.

 

- Auch die Weihwasserbecken werden bis auf Weiteres leer bleiben.

 

- Ein- und Ausgang müssen getrennt sein - der Eingang in beiden Pfarrkirchen an der Westseite, der Ausgang an der Nord- bzw. Südseite. Bitte verlassen Sie die Kirche nach dem Ende des Gottesdienstes bankweise.

 

- Zur Kommunionausteilung wird der Kommunionspender zu Ihnen in die (abgesperrte) Bank kommen, Sie dürfen also in den Bänken bleiben. Bitte haben Sie Verständnis, dass das Sakrament der Eucharistie ausschließlich als Handkommunion gereicht werden kann. Und für den ungewohnten Anblick, wenn der Kommunionspender dann mit Mund-Nasenschutz und Gummihandschuhen vor Ihnen steht. Zum Kommunionempfang dürfen Sie logischerweise Ihren Schutz abnehmen.

 

- Ab dem 12. Mai gibt es unter den gleichen Bestimmungen auch wieder Werktagsgottesdienste in unseren Pfarreien Rinchnach und Kirchdorf. Solange diese Bestimmungen gelten, finden sie jedoch ausschließlich in den Pfarrkirchen statt. Unsere Dorfkapellen wären unter diesen Umständen schon mit einer Handvoll Gläubigen überfüllt; die vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen kaum einzuhalten.

 

Weil die Pfarrkirche in Kirchdorf auch im Verhältnis zur Anzahl der Gläubigen wesentlich kleiner ist als die Rinchnacher, bitte ich um Verständnis dafür, dass die Vorabendmesse bis auf Weiteres immer in Kirchdorf gefeiert wird. Der Zeitpunkt der Sonntagsmessen wird zwischen unseren beiden Pfarreien wechseln. In den kommenden Tagen wird es also auch eine neue Gottesdienstordnung geben, die im Internet und in der Tagespresse veröffentlicht wird. Die Pfarrbüros werden die Messintentionen auch für den Mai neu einteilen.

 

Für die Erstkommunionfeiern kann leider noch kein Termin genannt werden. Das Bischöfliche Ordinariat ist dabei, hierfür Konzepte und Vorgaben zu erarbeiten. Taufen können im engsten Familienkreis unter diesen Vorgaben nun wieder stattfinden, ebenfalls Trauungen.

Und unter der Beachtung dieser Vorgaben können christliche Beerdigungen nun auch wieder mit einer Eucharistiefeier abgehalten werden.

Nach den Gottesdiensten werden die Bänke wieder gereinigt werden.

Es empfiehlt sich, Maiandachten nur im Freien und nicht in den Dorfkapellen abzuhalten. Wenn Sie sich zum Beispiel in der Nachbarschaft zu einer Maiandacht versammeln, achten Sie bitte untereinander auf den Mindestabstand.

Da nicht jeder in diesen Zeiten und unter diesen Bestimmungen die Eucharistiefeier besuchen kann oder möchte, werden wir bis auf Weiteres die Gottesdienste aufnehmen und wie bisher ins Internet stellen, damit man auch zuhause in seiner Heimatkirche mitfeiern kann.

 

Auch, wenn die Infektionszahlen nun Gottseidank zurückgehen und die Einschränkungen trotz der nun beginnenden Lockerungen langsam lästig werden, ist es immer noch so, dass es noch keine Impfung gibt, kein wirklich hilfreiches Medikament. Darum ist es leider wohl noch längere Zeit notwendig, bestimmte Einschränkungen des gewohnten Alltagslebens zu erdulden. Jeder kann das Seinige dazu beitragen, dass diese Krise bald zu einem guten Ende kommt. Auch das Gebet gehört dazu.

 

Ihr Pfarrer

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