Das Frauenbrünnl steht an der Stelle, an der die Geschichte Rinchnachs ihren Anfang nahm.

Das Wallfahrtskirchlein liegt malerisch im Wald östlich von Gehmannsberg am Westabhang eines Felsens.

An dieser Stelle hat der Einsiedlermönch im Jahr 1011 eine erste Klause errichtet. Im folgenden Jahr begann er im Rinchnachtal mit der Gründung eines Rodungsklosters. Im Jahr 1766 wich die hölzerne Kapelle einem Kirchenbau aus Stein, der im Stil des Barock errichtet wurde und bis heute noch Bestand hat.

Bei der Säkularisation 1803 ging das Frauenbrünnl in den Besitz des Kurfürstentums Bayern über. Die Dorfgemeinschaft Gehmannsberg ersteigerte das Kirchlein und rettete es somit vor der Umwidmung bzw. dem Verfall. 1816 wurde die Abhaltung von Gottesdiensten in dem Kirchlein wieder genehmigt. Wegen der immer größer werdenden finanziellen Belastung übergaben die Gehmannsberger das Frauenbrünnl 1958 an die Gemeinde Rinchnach. Der "Förderverein Frauenbrünnl" kümmert sich mit großem Engagement um die Erhaltung des Guntherkircherls.

Heute wird im Frauenbrünnl von Mai bis zum Gunthertag am 9. Oktober jeweils freitags um 19.00 Uhr Messe gefeiert.

 

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