Das Sakrament der Versöhnung

Im Bußsakrament bekennt sich der Mensch zu Sünden, die er begangen hat und übernimmt Verantwortung. Damit öffnet er sich in besonderer Weise der Barmherzigkeit Gottes.

Der Ruf zur Umkehr durchzieht die Heilige Schrift wie ein roter Faden. Schuld und Sünde werden ernst genommen und immer auf die Güte Gottes hin betrachtet, der Vergebung schenken will und kann.

Immer wieder bleiben wir im Leben hinter dem Anspruch zurück, Gott und den Nächsten zu lieben wie uns selbst. Immer wieder stellen wir uns Gott entgegen und verschließen uns seiner Gnade.

 

Schritte zum Sakrament der Versöhnung

Am Beginn steht die Gewissenserforschung. Damit nehme ich eine Standortbestimmung vor, die Klarheit über mein Tun und Unterlassen gibt. Hilfe dafür kann auch ein Bußgottesdienst sein, wen wir kurz vor Weihnachten und Ostern feiern. Im Gotteslob sind ab der Nummer 593 Hilfen für die Gewissenserforschung sowie für die Feier der Beichte abgedruckt.

Der nächste Schritt ist die Frage, ob ich begangene Sünden, die ich ins Licht Gottes stelle, ehrlich bereue. Aus dieser Reue wächst der Wunsch, das Leben wieder neu an Gott auszurichten und mich mit ihm zu versöhnen. Dieser Schritt führt dann direkt in den Beichtstuhl. Dort spreche ich aus, was ich Gott anvertrauen möchte und bitte um Vergebung.

Diese wird - vermittelt durch den Dienst des Priesters - zugesprochen: Jesus Christus schenkt Versöhnung und Lossprechung.

Ausdruck der Dankbarkeit für das empfangene Geschenk der Versöhnung und Zeichen für die Ernsthaftigkeit ist das Bußwerk, das der Priester am Ende der Beichte aufgibt.

 

Beichtmöglichkeiten

Am Samstag jeweils eine halbe Stunde vor der Vorabendmesse.

Jeden zweiten Freitag eine halbe Stunde vor der Abendmesse.

Sowie nach telefonischer Vereinbarung.

Kontakt

Kath. Pfarrei Rinchnach
Probsteigasse 1
D-94269 Rinchnach
Tel.: (09921) 80223
Fax: (09921) 7811

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